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Aktfotografie ist etwas sehr
ästhetisches. Ich finde es schön, gerade bei Körpern
"in den besten Jahren", einzelne Stadien für die Zukunft fest zu halten. Auch wenn ich der Meinung bin, daß
jedes Alter seine eigenen und unvergleichbaren Reize hat, so ist es doch so, daß
der Körper in diesem Reifeprozess mit jedem Jahr an Elastizität und "Glätte"
verliert, was einen in kein schlechteres, nur in ein anderes Stadium führt;)... Natürlich kann man beim fotografieren
auch hier mit Licht und Schatten, mit Position und auch mit farbigen Pudern
"unperfektes" etwas kaschieren oder Rundungen heraus arbeiten. Speziell Frauen sind ja mit ihren
Problemzonen sehr kritisch. An uns selbst sehen wir Dinge, die, mit den Augen
anderer, selbst beim Suchen, nicht zu finden sind. Ich bin immer der Meinung,
daß man selbst, auf einem gut gemachten Bild, seinen eigenen Körper so sehen
kann, wie andere ihn wahr nehmen, nämlich objektiv, und einem damit sichtbar
wird, wo die eigene Schönheit liegt. Akt ist auch ein relativer Begriff. Es
ist nicht zwangsweise der Inbegriff von Nacktheit. Im Gegenteil. Meiner Ansicht
nach liegt der Reiz eher im Bedeckten, oder in Körperpartien, die im Schatten
liegen und somit die Phantasie des Betrachters anregen. Akt ist für mich einfach
mehr Pose, mehr inszeniert als eine einfache Peoplefotografie. Nicht zwangsweise
steht nackte Haut hier im Vordergrund. Mir ist es wichtig zu erwähnen, daß
meine Aktfotos nichts mit Pornografie zu tun haben. Ich fotografiere auch in diesem
Bereich Paare, experimentiere gerne und lasse mich auch auf jede neue Anregung
gern ein, solange sie nicht in obern erwähnte Richtung geht. Ich bespreche
vorher genau die Ideen und Wünsche meines "Objektes", aber für mich liegt der
Reiz letzten Endes, wie bereits erwänt, in dem, was des Betrachters Phantasie
anregt, in der "verdeckten" Provokation. In meiner
Aktgalerie gibt es Eindrücke hierzu. |